Masnedø Fort

Die Festung von Masnedø ist eine Bunkeranlage, die zwischen 1912 und 1915 errichtet wurde. Sie wurde auf der gleichnamigen Insel zur Sicherung der Verbindung zwischen Seeland und Falster erbaut.
Es war gut befestigt. Doch als Deutschland im Jahr 1940 Dänemark besetzte und die Brücken am Storstrøm sicherte, war die Anlage nur von wenigen Soldaten besetzt und war nicht kampfbereit. Nach dem 2. Weltkrig war es Minendepot und 1973 wurde es vom Militär geräumt.
Die Stadt Vordingborg hat das Fort wieder restauriert. Heute ist es öffentlich zugänglich, es fanden dort Kunstausstellungen und ein Rock-Festival statt.

 

Die Insel zwischen Falster und Seeland ist über zwei Brücken erreichbar. Von Osten gelangt man über die 210m lange Masnedøbroen auf die Insel. Wenn man von Westen kommt muß man rechtzeitig an der Ausafhrt 44 – Eskilstrup die E47 verlassen um dann über die Sekundærrute 153 die Storstrømsbroen zu erreichen. Die 3199m lange Brücke verbindet Falster mit Masnedø. Sie veräuft ca. 5km nordwestlich der E47 und ist von dort aus auch sehr gut zu sehen.
Auf der Insel befindet sich neben der Bunkeranlage eine große Gärtnerei. Wer zum Geocachen hier ist, sollte einfach mal durch das Labyrinth der Gewächshäuser fahren und sich anschauen, was hier alles wächst. An der Hauptstraße wird das Fort mit einem unscheinbaren Schild angekündigt. Man sollte vorsichtig durch die S-Kurve fahren, um die Einfahrt nicht zu verpassen. Vom Gärtnereigelände führt kein Weg zur Festung.

 

Auf der kleinen Insel befinden sich zwei Geocaches. Beide würde ich empfehlen. Der Cache Masnedø Fortet liegt genau am Parkplatz der Bunkeranlage. Es ist kein LPC – aber man sollte sich die Anlage unbedingt auf einem kleinen Spaziergang ansehen. Die andere Dose lockt den Geocacher an einen kleine Steilküste hinter der Gärtnerei. Man kann mit dem Auto fast bis zum Cacheversteck fahren. Unbedingt sollte man sich dabei die großen Gewächshäuser (von außen) ansehen. Bei diesem Cache Masnedø handelt es sich um eine stattliche Munitionskiste in einer urigen Gegend mit einem gewissen Charme.

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