Das verlassene Kalksandsteinwerk

Es ist Sonntag morgen und die Fahrt geht in den Osten Hamburgs. Genauer gesagt nach Stellau. Zwischen einem Reiterhof und dem Hof Römsmoor drohnt majestätisch das verlassene Werk mit seinem Förderturm und den Silos. Wie ein großer weißer Kalksandsteinblock steht das Gebäude in der Landschaft. Seit 2008 ist es stillgelegt – trotzdem gibt es noch viel zu sehen… Der gesamte Produktionsprozess lässt sich hier nahezu lückenlos nachvollziehen:

  • eine Rampe zur Anlieferung der Rohstoffe
  • Förderbänder, die das Material in den Aufbereitungsturm transportieren
  • coole Maschinen und mehrere Kräne
  • Silos für Zusatzstoffe
  • eine Werkstatt mit Meisterbüro
  • Verwaltungsbaracken mit Küche und Dokumenten-Archiv
  • riesige Powermagnete, die Fremdkörper entfernen können
  • Vollautomatische Portionierer mit Presse
  • eine große Batterie von Brennöfen mit Befüllungsmaschine
  • die Nachbereitunghalle
  • und einen rieigen Außenbereich mit Laufkran

Es gibt wirklich viel zu erkunden. Und wer den Mut hat, den Turm bis nach oben zu besteigen, hat einen grandiosen Ausblick über die Stemwarder Feldmark.

Wenn Du wissen möchtest, wie es hier zu Betriebszeiten aussah, klickst Du dich ins Kreisarchiv Stormarn:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LREGJOAALQ6UO6W7DE63PT2IJASJPC5N

Und wenn Dir solche Orte gefallen, habe ich hier noch drei Vorschläge für dich:

5 Replies to “Das verlassene Kalksandsteinwerk”

    1. Waren am14.04.24 da, außen wurden auf jedenfall kleine Häuschen aufgebaut, an jeder Ecke gibt es zwei rundum kameras, mehrere Techniker Fahrzeuge haben wir ebenfalls gesehen. Zudem gab es am Tor eine Notitz für Kuriere und Paketdienste.
      In Betrieb scheint das Gelände nicht jedoch wird gebaut und gesichert. (Warnung von einem Hund gab es auch, haben aber keinen geshen)

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