GDAK – ein jähes Ende!

Es traf mich wie ein Blitz…

Nach dem letzten Update der App konnte ich plötzlich keine Caches per Groundspeak API aktualisieren. Ich trennte die Verbindung in der App und wollte mich neu bei GC.com einloggen. Eine merkwürdige Fehlermeldung veranlasste mich ein feedback an den Betreiber der App zu schreiben. In der Vergangenheit dauerte es dann nicht lange, bis das Problem behoben war. Diesmal fiel die Antwort allerdings anders aus:

Hi Ronald,
Groundspeak revoked my API access. That is the reason the API is not working. For now I am stopping with GDAK. I am thinking about a restart, but I haven’t decided yet.
Regards,
Wout

Ich war geschockt. Ich antwortete noch kurz mit der Bitte, doch weiter zu machen – eine Antwort habe ich bis jetzt noch nicht.

Die App lässt sich zwar noch mit Pocket Querries nutzen, doch einige nützliche Funktionen fallen weg:

  • Einfügen neuer Caches direkt aus der notification mail heraus
  • Refreshen von Cachedaten
  • Import von unterwegs aus (Import from Mapcenter)

Jetzt bin ich hin- und hergerissen. Soll ich aus sentimentalen Gründen eine eingeschränkt funktionierende App benutzen oder einfach mal dem Mainstream folgen und c:geo installieren.
Was meint Ihr? Gibt es noch andere Alternativen?

Ich glaube, man sollte GDAK noch eine Chance geben. Und bis es wieder funktioniert, werde ich c:geo einmal gründlich testen.

[Nachtrag:] Mittlerweile gibt es GDAK auch nicht mehr im Google Playstore – ich hoffe, das ist kein schlechtes Zeichen!

[Nachtrag: 12.08.19] Jetzt ist GDAK wieder im App Store verfügbar – mit deaktivierten API Funktionen. Für mich ist das ein kleiner Hoffnungsschimmer.

8 Replies to “GDAK – ein jähes Ende!”

  1. Auch wenn der Fred schon älter ist, habe ich eine Frage.
    Ich verwende GDAK schon sehr lange in Kombination mit GSAK. Mit dem Programm war ich immer sehr zufrieden und bedauere die Entscheidung. Auch ich finde es schade, dass die APP nicht mehr, wie früher, verfügbar ist. So nutze ich sie seit einiger Zeit, mit den bekannten Einschränkungen, Offline.
    Nun ist seit einigen Wochen eine weitere Möglichkeit abhanden gekommen. Mit meinem Android-Fon ZTE Axon 10 Pro mit Androide-Version 10 kann ich keine Logs mehr speichern. Die App springt immer auf die Datenbank zurück. Notizen sind speicherbar aber nur händisch auszuwerten, da keine Kennzeichnung erfolgt. Jetzt ist die letzte Funktion futsch, da ich immer die geocaching-visits.txt genommen hatte, um meine Caches zu loggen. Konntest Du das auch beobachten? Kannst Du den Programmierer noch kontaktieren und um Korrektur bitten?
    Vielen Dank im Voraus.
    Tom

    1. Moin Tom,
      da ich immer die Exportieren Funktion für die Fieldnotes genutzt habe, musste ich erst einmal nachschauen, was Du meinst. Bei mir sieht es so aus:
      – Cache offline loggen
      – Speichern
      – dann auf dem Startbildschirm… Logs… Exportieren
      – jetzt liegte die Datei geocaching_visits.txt im GDAK Verzeichnis
      Hilft das weiter?
      Vielleicht liegt es an den Rechten auf deinem Smartphone? Es ist ratsam die App auf dem Gerät zu installieren und nur die speicherfressenden Maps auf die SD Card auszulagern.

      1. Hallo Ronald,

        diese Exportfunktion verwende ich nicht.
        So wie Du es gelistet hast, machte ich es bisher auch. Nur kam ich gar nicht erst zum Loggen, da das Programm sofort zur DB-Übersicht zurücksprang.
        Ich habe jetzt mein Telefon komplett geprüft. Danach habe ich die App deinstalliert und wieder installiert. Es hatte sich wahrscheinlich durch irgendwelche Updates ein Bit verklemmt. Jetzt kann ich die App wieder so nutzen wie ich es gewohnt bin. Leider nur Offline aus den bekannten Gründen.
        Neue Caches, sofern sie nicht in meiner DB sind, logge ich mit C:geo. Einen idiotensichern Workaround um die Daten von dort in die geocaching-visit.txt-Datei zu bekommen, außer händisch zu übertragen, habe ich nicht.
        Vielen Dank für Deine Unterstützung.
        Tschö
        Tom

  2. Mahlzeit,
    ich war auch jahrelanger begeisterter Nutzer von GDAK. Kein großer Schnickschnack, fast alles dabei was man brauchte, sehr übersichtlich, und und und…
    Und dann das aus. Ohne die Live Download Möglichkeiten ist die App für mich leider kaum noch nutzbar, daher auch bei mir der Umstieg auf c:geo. Das macht im gr0ßen und ganzen auch einen recht guten Eindruck, aber GDAK hatte ich richtig lieb gewonnen.
    Und irgendwie meine ich, war der GPS Empfang dort besser. Aber das kann auch meiner Sentimentalität geschuldet sein 😉
    Egal, wie auch immer, happy caching weiterhin.

    Gruß,
    Reiner aka KaiHawaii

  3. GDAK war mir bisher gänzlich unbekannt. Neben der Groudspeak-App, die in meinen Augen nicht viel taugt, habe ich nur c:geo installiert. Damit bin ich sehr zufrieden. Links aus Notification-Mails lassen sich direkt in der App öffnen, PQs lassen sich OTF importieren.

    Allerdings nutze ich im Feld überwiegend das gute, alte Oregon, daheim GSAK am PC.

    1. Es ist schon verrückt… Ich habe jahrelang das GPSMap 60CSx benutzt. Und war sehr zufrieden. Doch mit den brauchbaren Smartphone Apps bin ich völlig weg davon. Ich benutze es nur noch zum Einmessen von neuen Caches und bei Paddeltouren. Es hat zwar eine Map Funktion aber Caches können nur über GSAK oder MapSource aufgespielt werden. Eine Cachebeschreibung gibt es nicht. Selbst für den Hint reichen die wenigen Zeichen manchmal nicht.

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